Kein falscher Schritt [Brad Parks]

Thriller von Brad Parks
12,99€ (Print), 10,99€ (Ebook)
Rezensionsexemplar aus dem Fischer Verlag

Inhalt

Er ist Schauspieler. Nur leider erfolglos. Doch dann erhält er ein unglaubliches Angebot.
Der dritte Thriller von Bestseller-Autor Brad Parks

Die Schauspielkarriere von Tommy Jump ist eigentlich längst zu Ende, besser wäre es, wenn er sich einen gut bezahlten Job suchte. Zumal seine Freundin ein Kind von ihm erwartet. Deshalb kann er auch nicht Nein sagen, als er ein Angebot für ein eher ungewöhnliches Engagement erhält. Das FBI will ihn ins Gefängnis einschleusen. Dort soll er Bekanntschaft schließen mit Mitchell Dupree, einem ehemaligen Banker, der Geld für ein mexikanisches Drogenkartell gewaschen haben soll. Irgendwo – so vermutet das FBI – gibt es da noch Unterlagen, mit denen man das gesamte Kartell und seinen Boss El Vio hochnehmen könnte.
Unter falschem Namen und mit einer getürkten Vita geht Tommy ins Gefängnis und lernt Mitchell kennen. Aber sehr schnell muss er erkennen, dass seine Aufgabe schwerer ist als gedacht. Denn er ist nicht der Einzige, der diese Dokumente will. Wem kann er trauen? Ganz auf sich allein gestellt, muss Tommy seine Rolle jetzt perfekt spielen, sonst wird es seine letzte sein.

Meinung

ERMÜDEND.


Mittlerweile breche ich Bücher, die mir nicht gefallen relativ schnell ab. So erging es auch diesem Thriller.⠀

Der Klappentext versprach viel: Tommy Jump, arbeitsloser Schauspieler, soll für das FBI inkognito bei der Aufdeckung eines Drogenkartells im Morgantown-Jail ermitteln. Noch interessanter: Der Thriller basiert lose auf dem Wachovia Bank-Skandal, bei dem zwischen 2004 und 2007 knapp 400 Milliarden US-Dollar über die mexikanischen casa de cambio transferiert wurden.

Leider war von dem groß angekündigten „spannenden Thriller“ auf den ersten 50 Seiten nicht wirklich viel zu merken, stattdessen nur Geplauder und eine Darstellung vom New Yorker Broadway-Showbiz, die unrealistischer kaum sein könnte.⠀

Auch die nachfolgend überflogenen Kapitel stiegen nicht in die Geschichte ein, sondern befassten sich mit ermüdenden Erklärungen zu den Lebensläufen der Insassen und einem Mord, der als beiläufig deklariert und anschließend auf knapp acht Seiten ausgeführt wurde. ⠀
Nachdem ich während des Lesens mehrfach gedanklich bei der Frage ankam, ob man während des Denkens auch an nichts denken kann, hab
ich´s dann abgebrochen. Zeitverschwendung.

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