Kritiken

Ku´Damm 56

Caster im Musical sind immer auf der Suche nach einem “Triple Threat” – dem idealen Darsteller, jemand der perfekt singt, tanzt und spielt. Ich glaube, wir sollten viel eher anfangen, diese Qualität im deutschsprachigen Musical zu suchen.

Vielleicht haben wir sie auch schon gefunden. Ku’Damm 56 ist ein verdammter Triple Threat! Sensationell. 

Der Glöckner von Notre Dame (VBW)

Die VBW haben mal wieder bewiesen, wie gut sie Musical können. DER GLÖCKNER VON NOTRE DAME passt perfekt ins Ronacher nach Wien, die Cast ist mehr als fantastisch und die Musik extrem fulminant. Ein Stück, das perfekt für Musical-Liebhaber, aber auch für Musical-Einsteiger geeignet ist und einen beeindruckenden Abend verspricht. Packt Taschentücher ein, fahrt nach Wien und genießt die Show, es lohnt sich sehr. 

Sweeney Todd [Staatsoper Hannover]

Exzentrisch, konsequent, mutig. Ein Abend, den ihr so schnell garantiert nicht vergessen werdet und der trotz des großartig schwarzen Humors auch viel Gesellschaftskritik mit sich bringt. Ich will so viel mehr davon. Bravo. Bravo. Bravo.

Das Testament der Tante Abigail [Neubrandenburg]

Irgendwie war das … Klamauk. Nächstes Mal wird’s besser!

Jim Knopf in der Komischen Oper Berlin

Jim Knopf

Auf Empfehlung sah ich die Kinderoper “Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer” in der Komischen Oper Berlin. Nicht meine erste Bühneninszenierung des Kinderbuchklassikers von Michael Ende, aber sicher die anspruchsvollste und schönste. 

Miss Saigon [Wien]

Epischer kann Theater kaum sein!

Disneys Die Eiskönigin

Musical aus dem Hause Disney geht immer in die Vollen: große Harmonien, eindrucksvolle Bühneneffekte, vollbesetzte Ensembles, fantastische Hauptdarsteller:innen, schwer choreografierte Tanzszenen im Zusammenspiel mit einer herzerwärmend schönen Geschichte und bekannter Musik.

Come from away

Das ist kein gewöhnliches Musical. David Hein und Irene Sankoff (Buch & Musik) zeigen, wie tiefgründig eine gute Off-Broadway-Show sein muss, um später internationale Erfolge zu feiern.

Mozart!

(Raimund Theater, Wien)

Sylvester Levay und Michael Kunze, ihre Inszenierungen zeichnet eine eigene Handschrift: moderne Inszenierung, latente Depressivität und eine besondere Art der Charakterstudie.

Les Misérables (staged concert)

Mal was anderes. Stellenweise sehr klassisch, dann wieder die Tendenz zur hektischen Comedy. Ein bisschen gereifter inszeniert hätte die Tour sein können. Trotzdem ein Muss für Liebhaber!⠀

Ein wenig Farbe

(Theatercouch Wien)

Douwes ist zum ersten Mal für mich wirklich authentisch in einem Stück, muss sich nicht hochpushen oder als vermeintlicher Musicalstar punkten.

Paramour

(Neue Flora, Hamburg)

„Licht, Kamera, Aktion!“ – Paramour ist bunt, emotional und vor allem eines – SPEKTAKULÄR!

Das Wunder von Bern

(Theater an der Elbe, Hamburg)

Wer denkt, dass das Ganze eine Fußball Geschichte ist, der hat sich getäuscht. Es ist mehr ein Familiendrama eingebettet in Fußball.

Tanz der Vampire

(Theater des Westens, Berlin)

Als dann die Ouvertüre begann, der Vorhang sich öffnete und Raphael Gross mit „He Ho He“ einsetze wusste ich, dass es ein toller Abend werden würde.